Hersteller von Durchflussmessern seit dem Jahre 1992

Venturidüse

Die Venturidüse ist der Form nach als eine Kombination der Düse ISA 1932 und des Venturirohrs gelöst. Die Anlaufseite der Venturidüse ist mit dem abgerundeten Eintritt der Düse ISA 1932 identisch und mündet in den zylindrischen, mit einem kegelförmigen Diffusor beendeten Stutzen, ähnlich wie bei dem Venturirohr. Der Diffusor beeinflusst nur die Größe des ständigen Druckverlusts. Der Flankenwinkel des Diffusors ist kleiner oder gleich 30°. Der Düsenkörper ist immer in die Rohrleitung eingeschweißt, die mit einer Flansche oder Ausführung für eine Schweißnaht, sog. eingeschweißte Ausführung, beendet ist. Vorteil der eingeschweißten Ausführung ist Materialersparnis an den Flanschen und folgend auch Minimierung der Leckagen in der Flanschverbindung.

Die Differenzdruckabnahmen (+) können Kammer- oder Punktabnahmen sein. Differenzdruckabnahmen (-) sind in Form selbständiger Abnahmen in der Wand des Stutzens der Venturidüse durch eine Ringkammer gekoppelte Abnahmen ausgeführt. Austritte des Differenzdrucks sind nach Absprache mit dem Abnehmer immer den unterschiedlichsten Varianten des Primärelementanschlusses an den Messbereich angepasst.

Die Norm EN ISO 5167-3 definiert die Möglichkeit, die Venturidüse für Rohrleitungsdurchmesser von 65 mm bis 500 mm anzuwenden. Die zur Herstellung der Venturidüsen am häufigsten benutzten Stähle sind Kombinationen der standardgemäß benutzten Hartstähle und rostfreien Stählen zur Messung des Durchflusses der Flüssigkeiten und warmfeste Stähle zur Messung der Dampfdurchströmung, wie z.B. legierte Stähle 14MoV6-3/15 128, 10CrMo9-10/11CrMo9-10, 13CrMo4-5, 16Mo3, X10CrMoVNb9-1 und 15NiCuMoNb5.

Die Venturidüse wird als Arbeitsmessgerät hergestellt.

Die Venturidüsen werden bei Messung der Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase beim unterkritischen Druckgefälle und beim stationären Strömungscharakter angewendet. Ein großer Vorteil der Düse mit langem Radius ist ihre hohe Betriebszuverlässigkeit und Anwendung bei Messung des Flüssigkeits-, Gas- und Dampfdurchflusses, inkl. Flüssigkeiten mit hohem Arbeitsdruck oder hoch überhitzter Wasserdampf

Vorteil der Venturidüse ist die Möglichkeit, die Messund am Ansaugen aus freiem Raum zu installieren, d.h. ohne dass Anlauflängen vor dem Messgerät notwendig sind. In diesem Fall ist ein von nichts gestörter Raum in Länge von 4d „vor“ der Venturieintrittsdüse und in Länge 4d seitlich zu sichern. Durchflusskoeffizient der Venturieintrittsdüse beträgt ca. 0,99 unabhängig von β verhältnis.

Die Venturidüse ist Quelle eines sehr geringen Druckverlusts. Die Venturidüse ist in senkrechte und auch waagerechte Rohrleitung einzubauen.


Ergänzungen und Zubehör


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