SCHLAMMGEFÄSS M34.3

Die Schlammgefäße werden in Messbereichen der Flüssigkeits- und Gasdurchströmungen angewendet. Sie sind dort erforderlich, wo es eine erhebliche Menge von mitgetragenen Festpartikeln, Schlamm oder fester Sedimente gibt, welche die Impulsrohrleitung verstopfen können, obwohl diese übereinstimmend mit den allgemeinen Empfehlungen geführt werden. Gleichzeitig werden sie oft dort notwendig, wo sich unter der Hauptrohrleitung eine Sekundäranlage befindet. Bei den Installationen von Gasbereichen sind die Schlammgefäße dort geeignet, wo die gemessene Flüssigkeit unrein oder feucht ist. Die Schlammgefäße können auch bei Dampfinstallationen nützlich sein, bei denen in der Impulsrohrleitung Kesselstein entstehen könnte.

Funktionsmaße

Die Größe des Schlammgefäßes wird unter Berücksichtigung der Anforderungen der Norm ISO 2186, auch der Temperatur und des Dampfdrucks in der Hauptrohrleitung entworfen..

Anwendungsgrenzen und Ausführung

Der Körper des Schlammgefäßes ist für den Arbeitsdruck von 10 MPa bei Temperatur von 200 °C, bzw. 8 MPa bei Temperatur von 300 °C oder 6,4 MPa bei Temperatur von 400 °C entworfen. Das Schlammgefäß wird standardgemäß mit einer abschließenden Austrittsarmatur bestückt. Der höchste Arbeitsdruck ist vom Typ der angewendeten Abschlussarmatur gegeben. Auf Wunsch sind die Schlammgefäße ohne abschließende Austrittsarmatur, nur mit einem Anschweißstutzen oder einer Schraubung zu liefern.

Materialausführung

Der Körper des Schlammgefäßes ist aus Hartstählen P245GH/P250GH/P265GH hergestellt. Die Abschlussarmatur des Typs eines Sitzventils ist aus Hartstahl oder rostfreiem Stahl hergestellt. Die Abschlussarmatur des Typs eines Kugelhahns ist aus rostfreiem Stahl hergestellt. Auf Wunsch ist das Schlammgefäß mit einer Abschlussarmatur aus anderem Werkstoff zu bestücken.

Prozessanschluss

Das Schlammgefäß ist auf der Eintrittsseite im oberen Teil (in Richtung von der Primäranlage) sowie auf der Austrittsseite am Seitenteil des Köpers des Schlammgefäßes (in Richtung zur Sekundäranlage) mit einem mit Gewinde oder mit einer Vorbereitung für eine Schweißnaht am Durchmesser 20 mm bzw. 21,3 mm oder 14 mm beendeten Ansatzrohr versehen. Im unteren Teil des Gefäßes ist ein mit Gewinde oder Vorbereitung für eine Schweißnaht am Durchmesser 14 mm bis 20 mm zum Anschluss des Abschlammventils beendeter Anschweißteil angebracht. Auf Wunsch ist das Schlammgefäß mit einem anderen Prozessanschluss auszurüsten.

Einbauweise

Bei Durchflussmessung von verunreinigten Flüssigkeiten werden die Schlammgefäße nahe des Primärelements eingebaut. Bei Durchflussmessung von verunreinigten feuchten Gasen werden die Schlammgefäße als Kondensatsammler angewendet und werden unter dem Gerät im niedrigsten Punkt der Impulsrohrleitung eingebaut.

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