EJEKTOR

Der Ejektor ist eine Anlage, deren Aufgabe Transport von Flüssigkeiten durch die Rohrleitung ist. Der Gestaltung nach ähnelt er einer Rohrleitungsarmatur und hat eine analogische Funktion, wie eine Pumpe. Quelle der treibenden Energie ist die Primärflüssigkeit (Arbeitsflüssigkeit). Aus diesem Grund wird er auch “Strahlpumpe” genannt. Ejektor werden nach der Art und Aggregatzustand der treibenden und getriebenen Flüssigkeit in Wasserejektor (Primär- und Sekundärmedium ist Wasser), Gas- und Dampfejektor usä. eingeteilt. Der Arbeitsstoff und angesaugter Stoff können unterschiedlich sein. Aus einem solchen Ejektor tritt dann ein Gemisch von beiden Flüssigkeiten aus.

Der Arbeitsgrundsatz eines Ejektors beruht im Eintritt des Arbeitsstoffes in die Saugdüse, die klassisch sich verengernd oder auch eine Laval-Saugdüse sein kann, hinter der eine überkritische Strömung sein kann. Auf Grund der Ausdehnung in der Düse sinkt der Druck und steigt die Geschwindigkeit der Primärflüssigkeit. Dank dessen entsteht im Kopf (Saugkammer) Unterdruck und es beginnt die Sekundärflüssigkeit (getriebene Flüssigkeit) angesaugt zu werden. Am Austritt aus der Düse der Saugkammer hat das Stoffgemisch identischen Druck, aber unterschiedlichen Geschwindigkeitsprofil, der in der Mischkammer zu stabilisieren ist. Die Mischkammer hat im Fall der unterkritischen Strömung die Form eines Zylinders und im Fall der überkritischen Strömung verengert sie sich, damit der Strom gebremst wird. Am Eintritt in den Diffusor (sich verbreitenden Kanal) muss nach Hugoniot Theorem unterkritische Strömung sein, damit es zur Kompression also Geschwindigkeitssenkung und Druckerhöhung der Flüssigkeit kommt. Aus dem Ejektor tritt dann ein Gemisch von Arbeits- und angesaugtem Stoff mit stabilem Druck- und Geschwindigkeitsprofil aus.

Ejektor sind in Zwischenflansch- und sog. eingeschweißter Ausführung herzustellen. Vorteil des eingeschweißten Einbaus in die Rohrleitung ist Material- und Gewichtersparnis an den Flanschen und Minimierung der Leckagen an den Flanschverbindungen. Vorteil der Zwischenflanschausführung ist ein einfacher Austausch des Ejektors bei etwaiger Änderung der technologischen Parameter sowie besserer Zutritt beim etwaigen Service. Der Ejektorkörper kann entweder als Gussstück bearbeitet werden oder ist er vom Schmiedeteil bearbeitet. Die Saugdüse kann durch Bearbeitung hergestellt werden.

Für die Produktion werden am häufigsten Hartstahl oder rostfreier Stahl verwendet. Nach Vereinbarung ist der Ejektor auch aus speziellen wärmefesten Stählen und Material auf Basis Nickel oder Titan, bzw. Tantal sowie aus Kunststoff hergestellt werden.

Die Wahl der Ausführung des Ejektors sowie die Wahl des Werkstoffs des Körpers und der Saugdüse hängen von der Betriebs- und maximalen Parametern und von der Art der Primär- und Sekundärflüssigkeit ab. Anwendung des Ejektors ist an den Stellen mit ausreichender Arbeitsstoffmenge für den Antrieb des Geräts geeignet. Die grundlegenden Maße werden durch Berechnung auf Grund der Betriebsparameter der Arbeits- und der angesaugten Flüssigkeit festgelegt.

Die größten Vorteile der Ejektor sind Abwesenheit von rotierenden Bestandteilen und bauliche Einfachheit. Zum Betrieb brauchen sie keinen Strom sondern nur ausreichende Menge an Arbeitsstoff.

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