DÜSE ISA 1932

Die Düse ISA 1932 ist ein Durchflussdrosselorgan mit abgerundeter Einlaufseite und zylindrischer Auslaufseite. Im Hinblick auf ihre Bauweise ist sie gegen Beanspruchung durch hohe Temperaturen und Druck mehr beständig. Der Düsenkörper ist in den überwiegenden Fällen in die Rohrleitung eingeschweißt, sog. eingeschweißte Ausführung, oder wird er zwischen Flanschen eingesetzt. Bestandteil der eingeschweißten Düsenausführung sind Beruhigungslängen der Rohrleitung vor der Düse. Vorteil der eingeschweißten Einbauweise in die Rohrleitung ist Materialersparnis an den Flanschen und nachfolgende Minimierung der Leckagen in der Flanschverbindung. Einbau der Düse zwischen Flanschen wird bis Druck PN 100 empfohlen.

Differenzdruckabnahmen können Kammer- oder Punktabnahmen sein. Die Kammerabnahmen sind im Hinblick auf die Herstellungstechnologie üblicherweise für Nennweiten von DN 50 bis DN 80 benutzt, die Punktabnahmen werden für Nennweiten von DN 100 bis DN 500 benutzt. Die Differenzdruckausführungen werden nach Absprache mit dem Abnehmer den unterschiedlichsten Varianten des Primärelementanschlusses an dem Messbereich angepasst.

Die Norm ISO 5167-3 definiert die Anwendung der Düse ISA 1932 für Rohrleitungsdurchmesser von 50 mm bis 500 mm. Die zur Herstellung der Düsen am häufigsten benutzten Stähle sind Kombinationen von standardgemäß angewendetem Hartstahl und rostfreiem Stahl zur Durchflussmessung der Flüssigkeiten und warmfester Stahl zur Durchflussmessung von Dampf. Der Bereich der anwendbaren Stähle zur Herstellung der Düsen ist umfangreich und gegenwärtig werden neben den üblich angewendeten legierten Stählen 14MoV6-3/15 128, 10CrMo9-10/11CrMo910, 13CrMo4-5, 16Mo3 auch viel die Werkstoffe X10CrMoVNb9-1, X10CrWMoVNb9-2 und 15NiCuMoNb5 angewendet.

Die Düse ISA 1932 wird entweder als Arbeitsmessgerät oder als festgelegtes Messmittel mit messtechnischer Überprüfung unter Einhaltung der technischen Daten und der in der Typzulassung angeführten Bedingungen hergestellt.

Großer Vorteil der Düse ISA 1932 ist ihre hohe Betriebszuverlässigkeit und Anwendung bei Messung des Flüssigkeits-, Gas- und Dampfdurchflusses, inkl. des hoch überhitzten Wasserdampfs.

Düsen sind vor allem auf der Hochdruckseite der Kesselsysteme und Leitungen (Hochdruckdampf, Speisewasser) zur Anwendung geeignet. Die Düse ISA 1932 ist auch am Rohrleitungsende in Funktion der Eintrittsdüse zur Durchflussmessung beim Saugen aus freiem Raum anzuwenden. Die Düse kann sowohl in senkrechte als auch waagerechte Rohrleitung eingebaut werden.

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